Ein privilegierter Antrag gilt für die Sitzungsverwaltung, nicht für das laufende Geschäft. Der Antrag ist nicht strittig. Beispiele hierfür sind Anträge zum Verweilen, Verweilen oder Festlegen eines bestimmten Zeitpunkts für solche Aktionen. Ein privilegierter Antrag hat höchste Priorität und muss sofort umgesetzt werden. Ein Hauptantrag führt die Wirtschaft in den Rat zum Handeln ein. Der Rat kann jeweils nur einen Hauptantrag behandeln. Der Antrag ist Gegenstand von Aussprache und Änderungsanträgen. Hauptbewegungen fallen hinter alle anderen Bewegungen in Bezug auf Rang oder Priorität zurück. Ein Nebenantrag ist ein Sekundärantrag, der auf andere Bewegungen angewendet wird, in der Regel die Hauptbewegung. Es wird verwendet, um die Frage zu ändern, aufzutisch, zu verschieben, an einen Ausschuss zu verweisen, die Debatte zu verlängern oder einzuschränken oder die Frage zu stellen.

Nebenanträge müssen vor der Hauptbewegung bearbeitet werden, aber nicht vor einer privilegierten Bewegung. Wenn mehrere Nebenanträge gestellt werden, werden sie in umgekehrter Reihenfolge entsorgt. Der letzte Antrag wird zuerst behandelt und arbeitet rückwärts zum Hauptantrag. Eine Zufällige Bewegung entsteht aus einer anderen Bewegung und muss zuerst entsorgt werden. Beispiele hierfür sind Anträge auf Antrag zur Geschäftsordnung, die Aussetzung der Vorschriften, die Berufung gegen die Entscheidung des vorsitzenden Beamten und die Rücknahme eines Antrags vor einer Abstimmung. Diese Anträge und die Reihenfolge, in der sie behandelt werden müssen, zu verstehen, ist für die präsidierenden Beamten äußerst wichtig. Die präsidierenden Beamten tragen die Verantwortung dafür, dass die begrenzte Zeit in den Ratssitzungen effektiv genutzt wird. Organisation und Ordnung sind unerlässlich. Wenn ein Aktionspunkt auf der Tagesordnung aufgerufen wird, sollte der präsidierende Beamte keine Diskussion zulassen, es sei denn, es liegt ein Antrag vor, und er hat das Mitglied, das sprechen möchte, anerkannt. Sobald ein Antrag gestellt und abgeordnet ist, sollte der vorsitzende Beamte eine Aussprache zulassen.

Das Mitglied, das den Antrag stellt, hat das Recht, zuerst zu sprechen. Die Mitglieder können jederzeit nach der Einführung des Hauptantrags Nebenanträge stellen. Wenn es eine ausführliche Debatte gibt, kann ein Mitglied einen Nebenantrag zur Abendezeit der Aussprache stellen. Der Antrag erfordert eine Zweidrittelmehrheit. Bei der Entwicklung lokaler Regeln sollte der Rat Fristen festlegen, um gleiche Beiträge aller Mitglieder zu ermöglichen. Darüber hinaus sieht Roberts vor, dass kein Mitglied mehr als zweimal sprechen darf und nicht ein zweites Mal sprechen darf, bis allen Mitgliedern die Möglichkeit gegeben wurde, zu sprechen. Sobald der Rat über den Hauptantrag abgestimmt hat, ist es an der Zeit, zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. Die einzige Ausnahme ist, wenn ein Antrag auf erneute Prüfung gestellt wird.